VfB Reichenbach 1921 e.V.

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Aktuelles vom VfB Reichenbach  

 



Gebührender Abschluss

TV/SC Hauenstein II – VfB Reichenbach I 1:3

Zuerst wurde gemeinsam im Sportheim gefrühstückt. Danach wurden Bilder von der Meistermannschaft geschossen. Schließlich ging’s per Bus, der mit Fans und Spielern vollbesetzt war, zum Abschiedsspiel aus der Bezirksliga nach Hauenstein. Mit an Bord war das zweitälteste lebende Vereinsmitglied Hermann Diehl, der sich dankenswerter Weise auch noch mit einer Spende an den Kosten der Busfahrt beteiligt hatte.

Obwohl einige Stammspieler nicht mitgewirkt hatten, hatte Coach Benny Früh eine schlagkräftige Truppe auf den Rasen geschickt. Zum Saisonfinale fand Thomas Löber, der als Motivator einen nicht unerheblichen Anteil am Erfolg der Mannschaft hatte, sichtlich bewegt noch einmal die richtigen Worte vor der Partie. Bei schönem Fußballwetter entwickelte sich ein munteres und unterhaltsames Fußballspiel. In der neunten Minute legte Tobias Schäffner für Anthony Weston auf, der aus etwa 16 Metern Maß nahm und den Ball in den Winkel zirkelte. Dann hatte Hauenstein durch Frederic Keller die Riesenmöglichkeit zum Ausgleich, doch er drosch das Leder übers leere Tor (18.). Nur wenige Momente später bot sich auf der Gegenseite Yannik Brehmer ebenfalls eine vielversprechende Einschussmöglichkeit. Er scheiterte am einheimischen Torwächter. Nach einem Konter glichen die Platzherren in der 35. Minute durch Yannick Roth aus. Dann betätigte sich Mittelstürmer Marcel Heidenreich als Flankengeber. An seiner statt stieg vorm Tor der starke A. Weston hoch und köpfte zur erneuten Führung für den Meister ein (38.).

A. Weston lieferte auch den Klasse-Steilpass, der nach gut einer Stunde zum 1:3 führte. Y. Brehmer schnappte sich die Kugel, ließ den Schlussmann aussteigen, schob das Leder über die Torlinie und sicherte sich mit 35 Treffern die Torjägerkanone in der Bezirksliga Westpfalz. Im Anschluss an eine Ecke vereitelte nach einer Granate von Andy Bahr ein TV/SC Abwehrspieler auf der Torline ein weiteres VfB Tor. In der 72. Minute verschaffte B. Früh seinem Assistenten T. Löber einen denkwürdigen Auftritt und honorierte mit seiner Einwechslung dessen Engagement in der abgelaufenen Runde. Der Oldie und Routinier bedankte sich mit einem fehlerfreien Auftritt.

Nach dem Abpfiff feierte der mitgereiste Anhang noch einmal ihre Mannschaft, bevor der VfB Tross sich auf den Heimweg begab. Im Bus ging’s feucht fröhlich weiter. Einigen merkte man die Erschöpfung der nervenzehrenden Saison an. Sie fielen auf dem Nachhauseweg in einen Tiefschlaf. (Die Ursache dafür könnte aber auch auf den Genuss von Weinschörlchen zurückzuführen sein). Zu Hause angekommen zog die erfolgreiche Truppe weiter ins Sportheim und es wurde wieder spät.

Meisterliche Vorstellung an einem historischen Tag

VfB Reichenbach I - FC Dahn 9:0

Der Autor hatte sich in seinem letzten Bericht nicht zu weit aus dem Fenster gelehnt, denn Gott sei Dank trat das Erhoffte und nicht das Befürchtete ein. Unsere Mannschaft verwandelte direkt ihren ersten Matchball und muss nun in der letzten Partie in Hauenstein nicht mehr nachsitzen.

In der Anfangsphase beteiligten sich die Felsenländler munter am Spielgeschehen und die Möglichkeit erneut etwas Historisches in der Vita des Vereins zu schaffen, schien die Spieler zunächst eher zu hemmen, denn zu beflügeln. So hatten die Gäste in der 14. Minute auch die erste Tormöglichkeit. Der Schuss von Timo Gassanow flog am langen Pfosten vorbei. Ab Mitte der ersten Halbzeit tauchte der Tabellenführer immer häufiger vorm Gehäuse der Dahner auf. In der 28. Minute platzte der Knoten. Jonas Jung hatte Lars Rheinheimer bedient, der das Leder gefühlvoll über Torwächter Niclas Ludy hob. Acht Minuten nach der Führung feuerte Timo Gassanow einen letzten Schuss aufs Reichenbacher Tor. Der Ball zischte am Tordreieck vorüber. Keine 60 Sekunden später servierte L. Rheinheimer einen genialen Pass auf J. Jung. Abgezockt schob dieser die Kugel am Torwart vorbei ins Netz. Nach dem 2:0 nahm die VfB Angriffsmaschinerie richtig Fahrt auf und unsere Erste ballerte sich zum Aufstieg. In der 40. Minute zündete Guiseppe Scavuzzo auf links den Turbo. Seine Maßflanke verwertete Kapitän Julian Wahl kunstvoll. Mit jedem weiteren Tor erlahmte die Gegenwehr des Gegners zusehends bis sie schließlich vollends die Segel strichen.

Drei Minuten nach dem Seitenwechsel schlug J. Jung eine Ecke vors Tor. Spielertrainer Benny Früh stieg am höchsten und köpfte zum 4:0 ein. Dann hatte auch unser Mittelstürmer Y. Brehmer endlich seine Durststrecke, während der ihm in vier Spielen lediglich ein Strafstoßtor gelungen war, überwunden. An diesem geschichtsträchtigen Tag hatte er am Ende vier Erfolge auf sein Torekonto gepackt. In der 51. Minute nutzte er einen Fehler in der Dahner Abwehr mit einem satten Spannstoß ins Eck zum 5:0. Vier Minuten später machte er nach schöner Vorarbeit seines Kapitäns das halbe Dutzend voll. Damit gab sich der VfB nicht zufrieden. Vor allem Andy Bahr trieb seine Mannschaftskameraden immer weiter nach vorne. In der 70. Minute wusste sich ein Gästeverteidiger nur mit einem Foul gegen L. Rheinheimer im Strafraum zu wehren. Y. Brehmer der Elfmeterschütze vom Dienst war vom Punkt erfolgreich. Nach 72 Spielminuten legte der eingewechselte Anthony Weston den Ball von der Grundlinie haargenau zu Y. Brehmer, der am 2. Pfosten lauerte, zurück und es stand 8:0. In der Schlussphase spielten sich Gunar Pfister, J. Jung und A. Weston auf engstem Raum im Sechzehner den Ball zu. Letzterem war es vorbehalten das 100. Tor für den Aufsteiger zu erzielen. Als der souveräne Schiri Tobias Spengler die Partie beim Stand von 9:0 abpfiff, brachen alle Dämme. Es gab kein Halten mehr. Die vorbereiteten Meisterschafts- T-Shirts wurden übergestreift. Böller, die zuvor schon jeden Torerfolg begleitet hatten, krachten. Neben der bei solchen Ereignissen üblichen Bierdusche knallten Sektkorken und ein Feuerwerk wurde gezündet. Anschließend wurde gegrillt. Es gab Salate und Freibier, auch für die Fans, welche die Mannschaft während der Runde unterstützt hatten. Erfreulich, dass auch noch einige Dahner Spieler hiergeblieben waren. Hinterweidenthaler, die in Bedesbach gespielt hatten, stießen ebenfalls dazu und es wurde bis in die Puppen gefeiert.