VfB Reichenbach 1921 e.V.

 

 

Aktuelles vom VfB Reichenbach

Niederlage im letzten Rundenspiel - Abstieg besiegelt

VB Zweibrücken - VfB I 4:3

Die Fußballgötter konnten nicht mehr helfen. Zu viele Voraussetzungen hätten eintreten müssen, damit unsere Mannschaft auch in der nächsten Saison der Landesliga hätte angehören können. Aber schon die erste Bedingung, nämlich ein Sieg des VfB  auf des Gegners Platz, konnte nicht erfüllt werden. So war es das letzte Spiel der Reichenbacher in der Landesliga.

Der Mannschaft konnte man keinen Vorwurf machen. Sie hatte alles gegeben. Letztendlich fehlte ihr das Spielglück wie in einigen anderen Partien der abgelaufenen Saison auch. 

Bereits nach sechs Minuten verlor der VfB im Mittelfeld das Leder. Luca Lennart Genova war der Nutznießer und schoss seine Elf in Front. Drei Minuten nach der Führung der Platzherren schlug Gunar Pfister den Ball diagonal auf Anthony Mensah. Dieser wurde im Strafraum von den Beinen geholt. Der Schiri pfiff nicht. Nico Kiefaber war plötzlich am Leder und glich aus. In der 12. Minute bekam der VfB die Murmel nicht aus der Gefahrenzone. Wieder war es L. Genova der am schnellsten schaltete und seine Truppe zum zweiten Mal in Führung brachte. A. Mensah hatte kurz darauf erneut die Ausgleichschance, vergab diese jedoch. In der 32. Minute zeigte Reichenbachs Rückhalt Andy Lindemann eine Riesenparade. Nach einer tollen Einzelleistung passte Johannes Klein Mitte der ersten Hälfte den Ball zu G. Pfister. Reichenbachs Kapitän zog ab. Die Kugel klatschte aber nur ans Quergebälk. Die VBZ hatte mehr Glück. Nach einem Eckball erhöhte John Müller auf 3:1. Kurz vor dem Seitenwechsel setzte sich Nico Kiefaber gut durch, zielte aber über den Kasten.

Wenige Minuten nach der Pause spielte der VfB eine Ecke kurz zu G.Pfister, der einen Gegner aussteigen ließ und das Leder auf den zweiten Pfosten passte. A. Mensah gelang der Anschlusstreffer. Sekunden später bediente G. Pfister N. Kiefaber mit einem Traumpass. Reichenbachs rechter Linienspieler drosch die Pille nur knapp über das Gehäuse. In der 63. Minute hatte der VfB erneut Pech. Nach einem Eckstoß unterlief Ben Jakob Soles ein unglückliches Eigentor zum 4:2. Zehn Minute später zeichnete sich Goalie A. Lindemann zum wiederholten Male aus, als er gegen L. Genova rettete. In der Schlussminute stahl Marvin Höbel einem Zweibrücker die Kugel und schlug sie flach vors Tor. N. Kiefaber erzielte das letzte Landesligator für den VfB Reichenbach.


Rückschlag im Abstiegskampf

SG Eppenbrunn - VfB I 5:2

 

Bei diesem für den Ligaverbleib vorentscheidenden Treffen befand sich unsere Truppe in den ersten zehn Minuten noch im Tiefschlaf. Bereits in der dritten Minute musste sich Keeper Andy Lindemann, der einzige Lichtblick an diesem Tag, lang machen, um die SG Führung zu verhindern. Im Gegenzug bekam Niclas Leist das Leder am einheimischen Torsteher Nicola Schllings nicht vorbei. In der 6. Minute unterlief Reichenbachs erfahrener Linksverteidiger einen langen Ball. Die sich anschließende Flanke brachte der SG das 1:0 durch einen Kopfstoß von Christian Zarbel. Zwei Minuten später war Reichenbachs Abwehr wieder nicht im Bilde und Nicolas Eichhorn hämmerte die Kugel aus kurzer Distanz unter die Latte. Die VfB Spieler waren zu weit weg von ihren Gegenspielern, sodass die Eppenbrunner fast ungestört kombinieren konnten. Nach einer halben Stunde musste A. Lindemann erneut sein Können unter Beweis stellen. Gegen Ende der ersten Hälfte kam unser Team etwas besser zurecht. Nach einer Flanke von Benson Kamau stand Lars Hahnenberger frei zum Kopfball, der aber zu schwach geriet, um den SG Torwart in Bedrängnis zu bringen.

Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild wie zu Beginn der Partie. Reichenbach im Tiefschlaf. Nach drei Minuten parierte A. Lindemann einen Flatterball auf Kosten einer Ecke. Nach deren Ausführung versuchte unsere Elf das Leder gefühlt zehn Mal aus der Gefahrenzone zu schlagen bevor Dennis Leininger aus dem Getümmel heraus das 3:0 erzielte. Vier Minuten danach segelte eine Freistoßflanke in den VfB Strafraum. Kevin Dauenhauer stand frei und köpfte zum 4:0 ein. In der 55. Minute pfiff der Schiri nach Foul an Anthony Mensah Elfmeter für Reichenbach. B. Kamau verschoss. Wenig später zeigte der Referee erneut auf den Punkt. Gunar Pfister zitterte den Ball zum 4:1 ins Tor. Aber anstatt nun alle Kräfte zu mobilisieren und das Unmögliche noch wahr zu machen,  kassierte unsere Truppe nach etwas mehr als einer Stunde das 5:1. Wieder stand nach einem weiten Flankenball ein Einheimischer am zweiten Pfosten frei und konnte unbehelligt einköpfen (Luca Marcel Lieblang). Nach 75 Minuten setzte Fritz Altmeier auf links Lars Hahnenberger ein. Dessen präzise Hereingabe nutzte Marvin Höbel zum 5:2. Danach hatte M. Höbel noch zwei gute Möglichkeiten, um das Ergebnis versöhnlicher zu gestalten.

Unserer Mannschaft fehlten in dieser so wichtigen Begegnung gegen den Abstieg der nötige Biss, die Leidenschaft und die entsprechende Körpersprache. Die Köpfe der Spieler schleiften fast auf dem Boden. Sie wirkten über weite Strecken des Spiels mutlos.
Dieser äußerst magere Auftritt bei der schon abgestiegenen SG Eppenbrunn war wohl der Abgesang von der Landesliga. Nur noch ein Wunder, und da müssten alle Fußballgötter Reichenbacher sein, könnte den Gang in die Bezirksliga noch abwenden.

 




Für die gute Leistung leider nicht belohnt

SV Mackenbach - VfB II 6:1

Unsere Zweite zeigte eine gute Leistung und konnte über weite Strecken mit dem Aufstiegsanwärter aus Mackenbach mithalten. So lag man zwar seit der 28. Spielminute mit 1:0 in Rückstand, konnte aber in der 63. Spielminute durch Timo Luber den 1:1 Ausgleichstreffer erzielen. Leider brach unsere Mannschaft eine Viertelstunde vor Schluss komplett ein und kassierte in kürzester Zeit fünf Gegentreffer, welche dann zum viel zu hoch ausgefallenen 6:1 Endstand führten.

Gerechte Punkteteilung

VfB I - SV Hinterweidenthal 1:1

In der ersten Halbzeit konnte unser Team nicht an die starke Vorstellung vom Vorsonntag in Fehrbach anknüpfen. Zu verhalten, fast gehemmt bestritt sie die ersten 45 Minuten. Vielleicht hätte sie sich mehr zugetraut, wenn Benson Kamau in der 6. Minute nicht nur die Latte, sondern ins Tor getroffen hätte. Nach dieser Chance erspielten sich die Gäste Feldvorteile. Mit ihrer ersten Torgelegenheit  in der 29. Minute gingen sie in Führung. Der VfB hatte im Mittelfeld den Ball verloren. Dann ging’s flott über die rechte SV Seite. Sergio Feß flankte. Vorm Kasten stand Christian Singer frei und köpfte ein. Bis zur Pause hatten beide Mannschaften noch je eine gute Tormöglichkeit. Zwei Minuten nach dem Gästetreffer hatte Guiseppe Savuzzo geflankt. Unbehelligt köpfte Nico Kiefaber das Leder über die Kiste. Auf der anderen Seite parierte Jannik Even zunächst einen Schuss hervorragend. Den Nachschuss beförderte Manuel Lang von der Torlinie.

Mit einer deutlichen Leistungssteigerung ging der VfB den zweiten Durchgang an. Energisch setzte der VfB nun den Gast unter Druck. In der 51. Minute verpasste Anthony Mensah einen Meter vor der Torauslinie seinem Gegenspieler einen sauberen Beinschuss und legte den Ball zurück. B. Kamau nahm die Kugel direkt und versenkte sie im langen Eck zum Ausgleich. Reichenbach spielte weiter nach vorne und suchte die Entscheidung. Nach einer Stunde scheiterte A. Mensah am SV Keeper. Einen gelungenen Angriff schloss wieder A. Mensah in der 73. Minute mit einem Schuss ab. SV Torwart Jonas Jung machte sich lang und entschärfte die Situation. Kurz darauf verfehlte ein Abschluss von Gunar Pfister das Ziel nur um Zentimeter. Zehn Minuten vor dem Ende hatten die Gäste nochmals eine Schusschance. Im Gegenzug schlug G. Scavuzzo den Ball diagonal in den Gästestrafraum. Bei der Abwehraktion eines Hinterweidenthalers flog das Leder nur knapp am eigenen Torpfosten vorbei. Nach der sich anschließenden Ecke bot sich Marvin Höbel eine Torchance, die ungenutzt blieb. Kurz vor dem Abpfiff des prima leitenden Schiris Robin Schott, der an den Seiten von seinen Assistenten Lucas Staude und Benedikt Balthasar Baßler bestens unterstützt wurde, hätte Hinterweidenthal den Spielverlauf des zweiten Abschnitts auf den Kopf stellen können. Nach einem Steilpass in den Strafraum umspielte ein Gästeakteur Goalie J. Even. Beim Versuch einzulochen traf er zum Glück für die Weber Elf nur das Außennetz. Somit blieb es beim alles in Allem gerechten Remis.


Weitere Niederlage

VfB II - FV Kindsbach 1:7

Auch wenn das Ergebnis gegen den Favoriten aus Kindsbach deutlich ausfiel, hatte unsere Rumpftruppe zeitweise ganz ansehnlich Fußball gespielt. Leider war der VfB in den hinteren Reihen nicht ganz auf dem Posten. Die Kindsbacher Stürmer waren meist gedankenschneller. Oft verteidigte der VfB halbherzig, sodass sie sich die Tore quasi selbst reinmachten.

Den Torreigen für die Gäste eröffnete Luca Kappler in der 8. Minute. Mit einem Hattrick zwischen der 11. und 29. Minute erhöhte Jonas Laufer auf 4:0. Nils Hahnenberger gelang nach einer halben Stunde der Ehrentreffer. Danach war wieder J. Laufer dran. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte markierte er den 5:1 Halbzeitstand und schraubte sieben Minuten nach dem Wechsel das Ergebnis auf 6:1. Wie prekär die Personalsituation bei den Platzherren momentan ist, belegt der Umstand, dass Urgestein Lothar Rheinheimer, der selbst keine Fußballschuhe mehr besitzt und sich ein Paar von seinem Sohn Luca borgen musste, nach einer Stunde eingewechselt wurde. Trotz seiner jugendlichen 58 Jahre konnte auch er die Wende nicht mehr schaffen. In der 72. Minute stellte Mike Schuler den 7:1 Endstand her.



Wichtiger Auswärtsdreier

FC Fehrbach - VfB I 1:3

Mit einem Kuriosum seit unserer Zugehörigkeit zur Landesliga startete diese Partie. Da das Schiedsrichtergespann mit reichlicher Verspätung angereist war, begann die Begegnung erst gegen 15.45 Uhr. Unsere Mannschaft konnte trotzdem die Spannung während der Wartezeit hochhalten und legte beherzt los. Taktisch bestens eingestellt von Trainer Frank Weber lief sie den Gegner im Gegensatz zum Hinspiel, wo sie Fehrbach von hinten heraus kombinieren ließ und dem Gegner zu viel Platz gewährte, schon in dessen Hälfte an und zwang ihn zu Fehlpässen oder unkontrollierten langen Bällen. Erfahrung und jugendlicher Elan ergänzten sich in der VfB Elf perfekt. Hinten hielten die alten Hasen Guiseppe Scavuzzo, Fritz Altmeier, und Manuel Lang, der in diesem Spiel über sich hinauswuchs, assistiert von Youngster Lars Hahnenberger den Laden zusammen. In der zweiten Halbzeit wechselte Marvin Höbel für den angeschlagenen F. Altmeier in die Viererkette. Auch er bot eine überzeugende Leistung. Vorne wirbelten die jungen Wilden Anthony Mensah und Benson Kamau. Sie wurden aus dem Mittelfeld von Dennis Makein, Gunar Pfister, der sein erstes Spiel seit dem vergangenen Oktober absolvierte, und Jakob Ben Soles vortrefflich unterstützt. Und im VfB Kasten stand ein überragender Andy Lindemann.

Bereits nach wenigen Sekunden hatte A. Mensah die erste Möglichkeit. Kurz darauf köpfte M. Höbel das Leder nach einer Flanke an den Pfosten. Nach fünf Minuten legte B. Kamau den Ball quer in den Strafraum. A. Mensah trat am Ball vorbei und M. Höbel wurde im letzten Moment von einem Gegner am Einschuss gehindert. In der 20. Minute kamen die Gastgeber erstmals vors VfB Tor. Den ersten Schuss parierte A. Lindemann, der zweite Versuch landete an der Latte doch der dritte Versuch von Claudio Malvaso landete schließlich im Ziel. Der bisherige Spielverlauf war auf den Kopf gestellt. Augenblicke danach hielt A. Lindemann mit einer furiosen Parade sein Team im Spiel. Dennoch blieb der VfB unbeirrt und setzte die ausgegebene Taktik bestens um. In der 38. Minute suchte A. Mensah die eins gegen eins Situation und wurde im Strafraum gelegt. Eiskalt verwandelte B. Kamau den verhängten Strafstoß. Zwei Minuten nach dem Ausgleich zielte D. Makein mit einem Distanzschuss knapp neben den Pfosten. Im zweiten Abschnitt versuchten die Fehrbacher ihre Angriffsbemühungen zu forcieren, scheiterten aber meist an der felsenfesten Abwehr oder an Keeper A. Lindemann. In der 57. Minute musste allerdings M. Höbel in allerhöchster Not retten. Aus seiner Abwehraktion entwickelte sich ein Konter. J. B. Soles passte das Leder nach links zu B. Kamau. Reichenbachs agiler Außenstürmer flankte und der eingewechselte Nico Kiefaber köpfte zur VfB Führung ein. Nach einer Notbremse quittierte der einheimische Philip Ernst die rote Karte. In der 2. Minute der Nachspielzeit machte unsere Mannschaft endgültig den Deckel drauf. B. Kamau spielte die Kugel steil auf N. Kiefaber. Der rechte Linienspieler kürte sich mit seinem zweiten Torerfolg zum Matchwinner. Mit diesem nicht unbedingt erwarteten, aber hochverdienten Auswärtsdreier ist die Weber Truppe wieder voll im Geschäft im Gerangel um die wenigen Nichtabstiegsplätze. 



Weitere Niederlage in der Aufstiegsrunde

VfB Waldmohr - VfB II 8:1

Noch ersatzgeschwächter als schon in den Spielen zuvor musste unsere zweite Mannschaft auswärts eine 8:1 Niederlage hinnehmen. Den Ehrentreffer zum 5:1 erzielte Moritz Klein. 



Nur ein Unentschieden

VfB I - VB Zweibrücken 1:1

Vornehmlich in der Schlussphase wurde es in dieser Abstiegspartie turbulent. Unsere Mannschaft war im ersten Durchgang das bessere Team und besaß von den wenigen Tormöglichkeiten auch die besseren. In der 18. Minute sendete Sebastian Lensch einen langen Ball auf Guiseppe Scavuzzo ab. Dessen Flanke köpfte Marcel Heidenreich nur knapp am Tor vorbei. Nach einer halben Stunde leitete M. Heidenreich das Leder vorzüglich zu Antony Mensah weiter. Dieser schloss ein tolles Solo mit einem Schuss ab, der das Tor allerdings verpasste. Mit einer feinen Körpertäuschung ließ Jakob Ben Soles seinen Gegner ins Leere laufen. Seinen Abschluss lenkte Torwart Merlin Schäfer aus der Gefahrenzone. Torlos wechselten die Mannschaften die Seiten.

Kurz nach der Pause ergab sich für J. B. Soles die Möglichkeit zum Flanken. Nico Kiefaber ließ das Leder passieren. A. Mensah stand blank. Doch er schoss dem VBZ Keeper das Leder an den Fuß. Den Nachschuss aus ungünstiger Position setzte M. Heidenreich an den Pfosten. In der 51. Minute war A. Mensah wieder schneller als die Gästeabwehr. Doch erneut war es ihm nicht vergönnt mit seinem Schlenzer das Gehäuse zu treffen. Danach kamen die Rosenstädter erstmals gefährlich vor den VfB Kasten. Nach einer Hereingabe von Sascha Frick stand Luca Lennart Genova völlig frei, verzog aber. Auch nach einer Stunde war es L. L. Genova, der mit einem Distanzschuss für Gefahr sorgte. Doch VfB Goalie Andy Lindemann tauchte ins bedrohte Eck. In der 70. Minute musste Schiedsrichter Lukas Nofts wegen Verletzung gegen seinen Linienrichterkollegen ausgetauscht werden. Sekunden später schlug Fritz Altmeier einen Diagonalpass auf Marvin Höbel, der die Kugel vors Tor köpfte. Dieses Mal hämmerte A. Mensah das Spielgerät zum 1:0 unter die Latte. Nach der Führung hatte der VfB noch zwei Möglichkeiten das Ergebnis zu verbessern. Doch N. Kiefaber und M. Höbel konnten ihre Chancen nicht nutzen. Kurz darauf der erste Aufreger. Zum Glück für die Weber Elf wurde ein Abseitstor der VB nicht anerkannt. Nach 80 Minuten bewahrte A. Lindemann sein Team mit einer Superparade vor dem Ausgleich. Sekunden später kassierte ein VfBler eine saudumme Ampelkarte. Zweibrücken erhöhte gegen 10 Mann den Druck. Nach einer Ecke nahm Waldemar Schwab das Leder direkt. A. Lindemann parierte. In der 91. Minute flog ein als Flanke gedachter Ball nur knapp am VfB Tor vorbei. In der 93. Minute musste der VfB dann doch den Ausgleich hinnehmen. Zunächst hielt A. Lindemann einen Schuss prächtig. Den abgewehrten Ball köpfte W. Schwab ins leere Tor. Danach wertete der Pfeifenmann eine Aktion von A. Lindemann als elfmeterwürdig. Gott sei Dank hatte sein junger Linienrichter Dieselbigen in der Hose und überstimmte den Mann an der Pfeife.

Trotz einer engagierten Leistung unserer Elf, aus welcher Lars Hahnenberger herausragte, könnte dieser Punkt im Kampf um den Klassenerhalt möglicherweise zu wenig gewesen sein.




Kurz vor der Sensation

VfB II - FV Ramstein 4:5

Der VfB schrammte nur ganz knapp an einer kleinen Sensation vorbei. Mit einem beherzten Auftritt ärgerte die Gies Elf den Tabellenführer.

Das Lokalderby begann fulminant. In der dritten Minute setzte Dennis Makein einen Distanzschuss über das Olympia Tor. Sekunden später war Lars Hahnenberger auf der linken Außenbahn durch. Nach seiner Hereingabe traf Manuel Lang freistehend die Pille nicht richtig. Auf der Gegenseite schoss Anthony Weston die Kugel knapp am Tor vorbei. Danach hatte Jonas Jung, zusammen mit A. Weston Aktivposten auf Ramsteiner Seite, zwei Tormöglichkeiten. Edwin Groschet vergab nach einer Viertelstunde auf Gästeseite eine Topchance. Im Gegenzug ballerte D. Makein das Leder aus ungefähr 30 Metern über den FV Kasten. Kurze Zeit später servierte D. Makein eine scharfe Flanke. Der Querschläger von Eric Schaumlöffel landete auf dem Tordach. In der 20. Minute leitete ein Fehlpass aus der VfB Abwehr das 0:1 ein. Den 16 Meterschuss der Gäste parierte Reichenbachs Keeper Johannes Closset noch prima. Gegen den Nachschuss von A. Weston war er allerdings machtlos. Vier Minuten nach der Gästeführung war M. Lang auf links durch. Flach brachte er die Kugel vors Tor. Dominic Larkins düpierte Gästetorsteher Arian Kleemann zum 1:1. Zwischen der 30. und 40. Minute hatten die Gäste ihre stärkste Phase. Zuerst ließ J. Jung die VfB Abwehr alt aussehen und zirkelte das Spielgerät von der Strafraumgrenze flach ins Eck. In der 38. Minute durfte Markus Meier von der linken Seite unbehelligt flanken. J. Jung köpfte am zweiten Pfosten freistehend zum 1:3 ein. Noch vor der Pause hätte der VfB gleichziehen können. Nach einer Ecke verpassten gleich zwei Reichenbacher das Leder mit dem Kopf. Quasi mit dem Pausenpfiff schlug Kapitän Timo Luber den Ball in den Strafraum. Unbehelligt köpfte M. Lang die Pille in die Arme des gegnerischen Torwarts.

Sowie gegen Ende des ersten Durchgangs forcierte unsere Elf auch zu Beginn der zweiten Hälfte seine Angriffsbemühungen. In der 49. Minute belohnte sie sich. Irgendwie bugsierte M. Lang den Ball zu D. Larkins, dem mit seinem zweiten Torerfolg der Anschlusstreffer gelang. Wenig später hatte M. Lang die Möglichkeit zum Ausgleich. Wieder traf er in aussichtsreicher Position das Leder nicht voll. In der 55. Minute hatte der VfB Glück. J. Jung zirkelte einen Freistoß an die Latte. Den Nachschuss kratzte Oliver Rumpf von der Torlinie. Nach gut einer Stunde bot sich M. Lang wieder eine Riesenchance, aber er brachte die Murmel nicht am Torhüter vorbei. In der 68. Minute kombinierte sich der FV zu einfach durch die VfB Reihen und Josef Hindi erhöhte auf 2:4. Acht Minuten später traf M. Lang endlich die Kiste und verkürzte auf 3:4. Zwei Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit schlug Adrian Shala einen Freistoß in den Strafraum. Der Ball wurde leicht abgefälscht und ein Ramsteiner Verteidiger köpfte den Ball unglücklich zum Ausgleich unter die Latte seines eigenen Tores. Aber die Überraschung blieb aus. In der dritten Minute der Nachspielzeit zeigte der Schiedsrichter nach einem Foul im Sechzehner auf den ominösen Punkt. Roman Cherdron verwandelte den Strafstoß zum mehr als schmeichelhaften 4:5 Sieg.

Leider hat sich unser Spieler Dominic Larkins kurz vor Schluss ohne Einwirkung eines Gegners schwer verletzt. Wir wünschen ihm an dieser Stelle gute Besserung und einen erfolgreichen Heilungsverlauf.


Ein Punkt konnte noch gerettet werden

VfB I - SG Eppenbrunn 2:2

Gegen die spielerisch guten und meist geradlinig agierenden Gäste tat sich unsere Mannschaft recht schwer. So hatten diese in der 12. Minute auch die erste Chance. Doch Jannik Even im Reichenbacher Tor rettete gegen Marco Schaaf. Fünf Minuten später setzte sich Marvin Höbel gegen mehrere Gegenspieler durch. Sein Abschluss aus halbrechter Position strich nur knapp am langen Pfosten vorbei. Im Gegenzug parierte J. Even einen Schuss von Jan-Luca Hahn.  In der 25. Minute hatte Benson Kamau eine gute Schusschance, traf die Kugel aber nicht voll. Nachdem seine Vorderleute den Ball nicht aus der Gefahrenzone bekommen hatten war J. Even 60 Sekunden später gegen den Flachschuss von Tarek Rabahi chancenlos. Eine Viertelstunde nach der Gästeführung fiel der ersehnte Ausgleich. B. Kamau hatte eine Flanke auf den langen Pfosten serviert. Kopfballspezialist Marcel Heidenreich war präsent und köpfte zum 1:1 ein. Zwei Minuten vor dem Seitenwechsel dribbelte sich Anthony Mensah exzellent durch, verpasste aber den richtigen Moment des Abspiels. Im Gegenzug wurde es dann brandgefährlich. Doch J. Even zeichnete sich beim Abschluss von T. Rabahi erneut aus.

 

In der 53. Minute blieb eine gefährliche Situation für die Platzherren folgenlos. Auch zwanzig Minuten danach war Fortuna auf Seiten der Eiheimischen. Nach einer Flanke stand ein SG Stürmer frei. Der Eppenbrunner zielte jedoch direkt in die Arme des VfB Keepers.  Augenblicke später gingen die Gäste dann wieder in Front. Tobias Dreyer  brachte den Ball von links vor die Hütte. Christian Zarbel stand völlig frei und lochte ungehindert ein. Einen indirekten Freistoß im Sechzehner nutzte das Weber Team zum Ausgleich. Ben Jakob Soles legte das Leder kurz quer zu A. Mensah. Mit Wucht zimmerte dieser den Ball aufs Tor. Das Geschoss schlug direkt über dem Torwart ein. In der 82. Minute hielt J. Even den Punkt nach einem gefährlichen Kopfstoß mit einer ganz starken Parade fest.  Das Positive an diesem Unentschieden war, dass man die Eppenbrunner noch auf Distanz halten konnte.


 


Guter Start aber danach eingebrochen

VfB II - SV Mackenbach 2:9

Eine halbe Stunde konnte die Gies Elf die taktische Marschroute ihres Trainers einhalten. Überraschend ging die Reichenbacher Truppe sogar in Führung. Marvin Nauerz durchquerte das Mittelfeld und zog aus der Distanz ab. SV Schlussmann Michael Kauf streckte sich vergebens. Das Leder schlug flach im Eck ein. Nach knapp einer halben Stunde schlug Nils Rittmann das Leder von der linken Seite flach vors Tor. Am zweiten Pfosten schob Noel Edmund Sourißeaux das Spielgerät über die Torlinie. Vier Minuten nach dem Ausgleich eine Kopie des ersten Mackenbacher Tores. Wieder lief der Angriff über links. Wieder servierte N. Rittmann die Vorlage. Dieses Mal vollendete Philipp Imfeld zur Gästeführung. Nach einem Ballverlust im VfB Mittelfeld wurde P. Imfeld steil geschickt, umkurvte den einheimischen Keeper Johannes Closset und erhöhte auf 3:1.  Noch vor der Pause hatte unsere Elf zwei gute Chancen. Nach einer fulminanten Direktabnahme aus 25 Metern von Kai Schäfer hatte ein Mackenbacher seinen Kopf gerade noch am Ball. Andernfalls wäre dieser unhaltbar in den Maschen des SV gelandet. Bei einem Abschluss von Dominic Koch wenig später bekam M. Kauf gerade noch die Fäuste an das Leder.

Direkt nach der Pause markierte Heiko Batista Meier das 1:4. Damit war der Widerstand des VfB gebrochen. Bis zur 57. Minute zogen die Gäste auf 1:6 davon. Nach einer Stunde köpfte Jannik Löber einen Eckstoß von Adrian Shalla zum 2:6 in die Maschen. Bis zum Abpfiff zogen die Mackenbacher  durch Tore von H. Batista Meier (2) und P. Imfeld zum 2:9 Endstand davon. 

Kampf wird belohnt und bringt drei Punkte

SV Hinterweidenthal - VfB I 1:2


Keiner hätte nach dem Auftritt zuhause gegen den FC Fehrbach nur einen Pfifferling auf einen Punktgewinn gegeben. Doch die Weber Elf strafte alle Skeptiker Lügen. Als kompakte und kämpferische Einheit stellte sie sich dem SVH in den Weg. Der VfB versuchte den Gegner schon früh in dessen eigener Hälfte unter Druck zu setzen und zu Fehlern zu zwingen. Diese Taktik fruchtete eine Stunde lang. Danach erhöhten die Gastgeber ihrerseits die Angriffsbemühungen und entblößten die Abwehr, wodurch unsere Truppe zu guten Konterchancen kam.

Die erste Großchance hatten allerdings die Platzherren in der 13. Minute. Ein Hinterweidenthaler hatte sich im Zentrum durchgespielt und stand plötzlich alleine vor Keeper Andy Lindemann. Doch beiReichenbachs Tausendsassa, der an diesem Sonntag alles was zu halten war und noch viel mehr hielt, war für den Stürmer Schlussstation. Nach knapp einer halben Stunde hatten zwei für den Abstiegskampf reaktivierten Oldies, die dem Spiel des VfB die nötige Stabilität verliehen, auf links ihren großen Auftritt. Im perfekten Zusammenspiel bereiteten sie den Führungstreffer für den VfB vor. Sebastian Lensch hatte den Ball maßgenau in den Lauf von Guiseppe Scavuzzo gelegt. Unser ,kleiner Italiener’ spielte die Kugel präzise vors Tor. Marvin Höbel war zur Stelle und vergoldete die Vorlage. Kurze Zeit später hatte Dennis Leist eine Schusschance, die SV Schlussmann Jonas Jung vereitelte. In der 37. Minute erkämpfte sich Reichenbach das Leder im Mittelfeld. Ben Jakob Soles lupfte die Pille zu M. Höbel. Der rechte Außenbahnspieler nutzte die Uneinigkeit zwischen dem heimischen Torwart und seinen Vorderleuten aus und erzielte sein zweites Tor zur 2:0 Pausenführung.

Nach einer Stunde blieb ‚Soli’ trotz Fouls am Ball und flankte von rechts. Der Abschluss von D. Leist landete in den Armen von J. Jung. Danach spielten die Hinterweidenthaler druckvoller und A. Lindemann stand immer öfter im Mittelpunkt des Geschehens. In der 67. Minute entschärfte Reichenbachs Wunderwuzzi mit einer Superparade einen Schuss von Marc Kaufmann. Eine Viertelstunde vor Schluss hatte der VfB Glück. Mehrmals wurden unsere Verteidiger auf der Torlinie angeschossen. In 78. Minute war Reichenbachs Goalie machtlos. Nach einer Hereingabe nahm Kim-Dan Schenk das Leder im Fünfer an und knallte den Ball unhaltbar unter die Latte. Fünf Minuten später tauchte A. Lindemann nach einem platzierten Schuss von Christian Singer ins bedrohte Eck und lenkte die Kugel zur Ecke. Im Gegenzug hatte Anthony Mensah die Möglichkeit alles klar zu machen, vertändelte aber den Ball. In der 86. Minute war wieder A. Lindemann bei einer Großchance der Platzherren gefordert. In der ersten Minute der Nachspielzeit war Manuel Lang durch und lief mutterseelenalleine auf Torwächter J. Jung zu, der Sieger blieb. Zwei Minuten später bekam der SV einen Freistoß in der Nähe des Sechzehnmeterraums zugesprochen. Marc Kaufmann nahm Maß und zirkelte das Leder Richtung Torwinkel. ‚Linde’ hob ab und angelte mit einer Wahnsinnsparade die Murmel aus dem Tordreieck. Die letzte Chance des Spiels bot sich erneut M. Lang. Wieder steuerte er frei auf den SV Torhüter zu und wieder klaute J. Jung Reichenbachs Pechvogel den Ball vom Fuß.  Kurz darauf pfiff der mit seinen Assistenten Jonas Fichtenkamm und Maxim Lenhardt souverän leitende Schiri Felix Zirbel diese spannende Partie ab.

Mit ihrer kämpferischen Einstellung hatte sich unsere Mannschaft die drei Punkte redlich verdient.


Eine weitere Niederlage

FV Kindsbach - VfB II 6:0

 

Wie auch in der vergangenen Woche hatte unsere zweite Mannschaft  in dieser Partie nicht die personellen Mittel um mit einem Team in der Aufstiegsrunde mithalten zu können. Die ersatzgeschwächte Gies Elf versuchte sich bestmöglich zu wehren, musste aber letztendlich sechs bittere Gegentreffer hinnehmen. Vereinzelte Aktionen nach vorne reichten leider nicht aus um selbst zum Torerfolg zu kommen.


 


Zwei Niederlagen 


VfB I – FC Fehrbach I 0:3

Im Gegensatz zur Begegnung in Hoppstädten, wo die Weber Truppe mannschaftlich geschlossen auftrat, wirkte sie im ersten von acht Abstiegsspielen zuhause gegen den FC Fehrbach weitestgehend orientierungslos. Zu oft standen unsere Spieler zu weit von ihren Gegnern weg, sodass sie gegen die kampf- und spielstarken Gäste kaum in die Zweikämpfe fanden. Über die Außenbahnen lief beim VfB nur wenig und die langen Bälle auf Marcel Heidenreich, der diese hätte verlängern können, erreichten nur selten ihren Adressaten. Und dennoch hätte der VfB in der 3. Minute in Führung gehen müssen. Jedoch verfehlte der sonst so treffsichere M. Heidenreich aus kurzer Distanz die Kiste. Stattdessen bekamen die Gäste zehn Minuten später einen Strafstoß zugesprochen, den Lukas Hoffmann sicher verwandelte. Eine Viertelstunde nach dem Führungstreffer griff der FC über links an und brachte das Leder vor die Hütte. Florian Grünfelder veredelte die Vorlage. Zuvor hatte Nico Kiefaber mit einer tollen Reaktion seine Elf vor dem 0:2 bewahrt. Eigentlich ist die Außenbahn die angestammte Position von N. Kiefaber. Aber da zwei Torhüter coronabedingt ausgefallen waren und ein weiterer beruflich verhindert war, rückte der Stürmer notgedrungen ins Tor und war am Ende der beste Reichenbacher auf dem Feld. So zeichnete er sich in der 29. und 39. Minute mit überragenden Paraden aus.

Auch im zweiten Durchgang blieb unsere Truppe harmlos. Nach knapp einer Stunde prallte ein Ball von Reichenbachs Latte ab. Trotz mehrmaligem Versuch brachte die VfB Abwehr das Leder nicht aus der Gefahrenzone. L. Hoffmann nutzte die Verwirrung und lochte zum 0:3 Endstand ein. Zehn Minuten vor dem Ende krallte sich N. Kiefaber einen Elfer, den wiederum L. Hoffmann trat.

Schiedsrichter Marcel Laque mit seinen Assistenten Lucas Staude und Dennis Scheurer an den Seitenlinien machten einen guten Job.


VfB II – VfB Waldmohr I 0:7

Auch unsere Zweite hatte keinen gelernten Schlussmann zwischen den Pfosten. Dankenswerter Weise hatte sich Andreas Keilhauer, der sich an der Pfeife wohler fühlen dürfte als zwischen den Pfosten, bereit erklärt das Tor unseres VfB zu hüten. An ihm hatte es nicht gelegen, dass die Reichenbacher Elf - es fehlten mit Guiseppe Scavuzzo, Sebastian Lensch, Andre Reidenbach und Christian Gies -erfahrene Akteure, die zur Ersten abkommandiert waren, deutlich die Segel streichen musste. Bis Mitte der ersten Halbzeit hatte Reichenbachs Notelf noch gut mitgehalten. Ein Doppelschlag in der 24. und 25. Minute durch Ricardo Kumpf und Daniel Koslow läutete die Niederlage ein. Mit dem Halbzeitpfiff erzielte Jens Kirchen mit einem platzierten Flachschuss den 0:3 Pausenstand.

Auch im zweiten Durchgang blieb Waldmohr die spielbestimmende und torgefährlichere Mannschaft. Der VfB kam nur zu wenigen Chancen. So hatte Timo Luber nach knapp einer Stunde eine gute Möglichkeit. Nico Gorke hatte das Leder zuvor auf Dominic Larkins gepasst. Der Abschluss vom VfB Kapitän nach dessen Hereingabe war aber zu schwach, um den Gästeschlussmann vor größere Probleme zu stellen. Im Gegenzug erzielte R. Kumpf das 4:0. Mit einem weiteren Doppelschlag erhöhte Waldmohr durch Daniel Gruenewald und Elias Bach auf 6:0. Nicolas Mohrbacher beendete mit dem 0:7 den Torreigen der Gäste. In den Schlussminute hatte Dominic Koch noch die Chance zum Ehrentreffer, aber selbst der blieb den Platzherren versagt.

Geschlossen drei wichtige Punkte erkämpft

TuS Hoppstädten - VfB I 2:3


Der VfB hat seine Pflichtaufgabe beim Tabellenletzten mit einem dreifachen Punktgewinn erfüllt. Mit 12 Punkten zieht er in die Abstiegsrunde ein, wo er jetzt gegen VB Zweibrücken, Fehrbach, Hinterweidenthal und Eppenbrunn acht Abstiegsspiele bestreiten muss. Leider wird nun auch noch Daniel Föckler ausfallen, der sich in Hoppstädten schwer verletzt hat, und somit im Abstiegskampf Trainer Frank Weber nicht mehr zur Verfügung stehen wird. Ein herber Verlust.

Auf dem ‚Grumbeeracker’ in Hoppstädten war ein gepflegtes Kurzpassspiel unmöglich, nein es wäre sogar höchst riskant gewesen, da fast jeder Ball versprang. Beide Mannschaften zogen es vor das Leder überwiegend weit nach vorne auf ihre Stürmer zu schlagen. So köpfte in der 16. Minute Winterneuzugang Anthony Mensah nach einem langen Ball, die Kugel vors Tor. Marcel Heidenreich stand goldrichtig und netzte zur Führung ein. Erfreulicherweise hat sich der Mann mit dem unnachahmlichen Torriecher bereit erklärt bei einigen Spielen im Abstiegskampf auszuhelfen. Eine Minute später legte der VfB Mittelstürmer den Ball mit dem Kopf präzise für Nico Kiefaber vor. Doch Reichenbachs rechter Außenbahnspieler verzog aus aussichtsreicher Position. In der 24. Minute fiel im Anschluss an eine Ecke durch Maik Winter der Ausgleich. Nach weiteren zwei Minuten unterlief einem Reichenbacher Verteidiger ein unglückliches Foul im Strafraum. Den fälligen Elfer geschossen von Patrick Feller entschärfte Keeper Andy Lindemann. Der Elfmeterschütze bekam noch einmal eine Nachschusschance. Doch aus wenigen Metern drosch er das Leder übers Tor.

In der 33. Minute entschärfte TuS Schlussmann Tobias Buch einen Schrägschuss von Marvin Höbel. Zwei Minuten vor dem Wechsel schlug A. Lindemann das Leder weit in die gegnerische Hälfte. M. Höbel verlängerte per Kopf und A. Mensah vollendete zur Pausenführung. In der 54. Minute versenkte A. Mensah mit einem unhaltbaren Freistoß den Ball in den Maschen der Platzherren zum 1:3 und feierte mit seinem zweiten Tor einen perfekten Einstand. Zur Überraschung des VfB Anhangs schlug ein 30 Meter Freistoß des TuS Akteurs P. Feller Mitte der zweiten Hälfte im VfB Kasten ein. Da aber im Gegensatz zu anderen Spielen dieses Mal eine VfB Einheit auf dem Platz stand, verteidigte diese den ein Tore Vorsprung bis zum Schluss mit Zähnen und mit Klauen.

Wenn die Weber Elf in den verbleibenden acht Spielen mit der gleichen Geschlossenheit wie in Hoppstädten auftritt, braucht dem VfB vor der Abstiegsrunde nicht bange zu sein.

Glück im Unglück 

TSG Burglichtenberg - VfB II 0:0

Leider haben die wenigsten unserer Spieler die Bedeutung dieser Partie verinnerlicht. Deshalb hatten sie die direkte Teilnahme an der Aufstiegsrunde zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich versaubeutelt. Es bestand zwar noch eine minimale Chance dieses Ziel zu erreichen, aber da müssten in zwei Nachholspielen zweier direkter Konkurrenten schon alle Götter helfen, dass dieses Wunder eintreten könnte.

Auch wenn es schwierig war auf dem ungewohnten Hartplatz zu spielen, entschuldigt dies aber nicht jede misslungene Aktion. Es fehlte einfach die Einstellung. Bereits in der neunten Minute tauchte Fabian Schmidt freistehend vor Andy Lindemann auf. Reichenbachs Keeper tauchte ab und fischte mit einer klasse Aktion dem Burglichtenberger Spielertrainer das Leder vom Fuß. Eine Minute später startete der VfB eine gelungene Angriffsaktion. Doch Manuel Lang zielte am langen Pfosten vorbei. In der 18. Minute spielte Adrian Shala einen vorzüglichen Pass auf Timo Luber. Aber anstatt den Torwart zu umspielen versuchte es dieser mit einem Heber, der in den Händen des Torwarts landete. Nach einer halben Stunde flankte Guiseppe Scavuzzo den Ball vors Tor. M. Lang köpfte die Kugel zurück. Dennis Makein traf mit seinem Schuss nur die Latte. Kurz darauf strich ein Distanzschuss von M. Lang am Pfosten vorbei. In der 39. Minute tauchte F. Schmidt wieder alleine vorm VfB  Kasten auf. Sein Schuss verfehlte nur knapp das Tor. In der zweiten Hälfte waren Torchancen bis in die Schlussphase Mangelware. In der 83. Minute bekam unsere Mannschaft  einen Handelfmeter zugesprochen. Der als sicherer Elfmeterschütze bekannte Fritz Altmaier  trat an. Leider zielte er am Tor vorbei. Fünf Minuten vor dem Ende entschärfte der TSG Schlussmann mit einer Superparade eine Riesenmöglichkeit des VfB Teams. Der Nachschuss landete am Pfosten. Mit diesem torlosen Remis blieb nur noch die Hoffnung auf ein Wunder.

Das besagte Wunder trat dann eine Woche später tatsächlich ein. Dadurch dass die direkten Konkurrenten TuS Glan-Münchweiler und TSG Burglichtenberg beide ihre Nachholspiele verloren, sicherte sich unsere Elf ohne etwas zu tun und mit sehr viel Glück noch das letzte Ticket zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde.