VfB Reichenbach 1921 e.V.

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Aktuelles vom VfB Reichenbach  

Zu beachten in der Corona-Zeit:

 Hygienekonzept für den Fußball

Anlage zum Hygienekonzept



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Erste Niederlage in der neuen Saison

VfB Reichenbach I - SG Hüffelsheim 1:2

Die junge und eifrige Hüffelsheimer Truppe attackierte unsere Elf früh. Nicht zuletzt deshalb konnte der VfB sein gewohntes Spiel nicht aufziehen. Er versuchte mit Kurzpassspiel zum Ziel zu kommen, lief sich aber immer wieder fest. Auch fehlte im Vergleich zu den beiden ersten Partien der letzte Biss. Der Gast war nicht nur optisch überlegen. In der 19. Minute strich ein Schuss der SG am langen Pfosten vorbei. Nach einem Freistoß verpasste Fabian Scheick mit einem Kopfstoß nur knapp das Tor (23.). Im Gegenzug kam der VfB zu seiner ersten Chance. Valter Almeida flankte auf den zweiten Pfosten. Max Brenners Schuss wurde abgefälscht und landete zum Eckstoß, der nichts einbrachte, im Toraus. Nach knapp einer halben Stunde nahm Johannes Balzer eine Rechtsflanke direkt. Das Leder flog am oberen Tordreieck vorbei. Vier Minuten danach passierte ein Schuss der SG den Außenpfosten. In der 41. Minute rettete Jannik Even mit einer Glanzparade das 0:0 in die Pause. 

Die zweite Halbzeit begann für den VfB mit einem Schreckensmoment. Der junge Neuzugang Max Brenner musste mit einem, wie sich später herausstellte, Mittelfußbruch den Platz verlassen. Wir wünschen ihm an dieser Stelle schnelle und komplikationslose Genesung. Kurz darauf dann die Führung für den Gast. Eine von J. Balzer als Flanke gedachte Hereingabe senkte sich zum 1:0 ins lange Toreck (53.). Zwei Minuten später die große Möglichkeit für Hüffelsheim zu erhöhen. Nach einem Pass in die Tiefe war der SG Stürmer schon an Keeper J. Even vorbei. Doch Christoph Schank rettete in höchster Not. Mitte des zweiten Durchgangs entschärfte J. Even einen Distanzhammer von F. Scheick bravourös. In der 78. Minute fiel die Vorentscheidung. Zunächst konnte J. Even einen Schuss von Tim Oswald Krafft parieren. Gegen den Nachschuss von Jonas Müller konnte er allerdings nichts ausrichten. Die letzten zehn Minuten des Spiels verstärkte die einheimische Truppe endlich ihre Bemühungen zum Torerfolg zu kommen. Aber mehr als der Anschlusstreffer in der 89. Minute sprang nicht dabei heraus. Zuerst hatte C. Schank die Latte getroffen, danach netzte Nico Kiefaber aus dem Getümmel zum 1:2. Der Gast gewann verdient, weil unsere Mannschaft zu wenig investierte und die Vorgaben des Trainers nicht in Schönheit zu sterben, sondern effektiv Fußball zu spielen, nicht umzusetzen wusste.

Gerechtes Unentschieden

VfR Kirn - VfB Reichenbach I 1:1

Es war ein Spiel, das vor allem vom VfB von Taktik, die bis auf ein paar Minuten im zweiten Abschnitt voll aufging, geprägt war. Der Gast hielt den Ball zunächst in den eigenen Reihen. Wenn sich dann freie Räume ergaben, versuchte Reichenbach schnell nach vorne zu spielen. Danach zog sich der VfB wieder in die eigene Hälfte zurück und zwang den Gegner zu langen Bällen. Diese wurden meist Beute der Viererabwehrkette, in der alle Akteure voll bei der Sache waren. Dahinter stand mit Jannik Even ein aufmerksamer Keeper, der bis auf eine Situation in der 21. Minute, in der ein VfR Spieler aus spitzem Winkel nur den Pfosten traf, vortrefflich agierte. Zur Halbzeit war Trainer Frank Weber mit der gezeigten Leistung sehr zufrieden:’ Viel besser kann man das nicht spielen’ war sein Pausenfazit.

Nach ungefähr einer Viertelstunde leitete Johannes Klein mit einem Einwurf in den Fuß von Nico Kiefaber die erste Chance für den VfB ein. Der linke Außenbahnspieler passte anschließend das Leder an die Strafraumgrenze zu Andy Bahr, der mit seiner Direktabnahme übers Tor zielte. In der 35. Minute spielte J. Even super mit, als er einen weit nach vorne geschlagenen Ball an der Sechzehnmeterlinie mit einer Faustabwehr vor einem gegnerischen Angreifer aus der Gefahrenzone faustete. Mit einer vorbildlichen Spieleröffnung in der gleichen Minute beschwor der VfB Gefahr für das VfR Tor herauf. Zunächst hielt unsere Elf das Leder in den eigenen Reihen. Urplötzlich ging’s rasend schnell über N. Kiefaber, dessen Flanke ein einheimischer Defensivmann an die eigene Latte donnerte. Den Nachschuss von A. Bahr krallte sich der Torwart. Auch eine Doppelchance Sekunden vor dem Pausenpfiff durch A. Bahr und M. Höbel blieb ungenutzt. 

Nach dem Wechsel verlor der VfB kurzzeitig den Zugriff auf des Gegners Spiel. Diesen Umstand nutzte Kirn in der 48. Minute eiskalt aus und stellte auf 1:0 durch Reiner Rusch. 

Es dauerte nur elf Minuten bis Reichenbach der verdiente Ausgleich gelang. Sebastian Brenner hatte einen Ball auf A. Bahr geschlagen. Dessen Gegenspieler hatte sich verschätzt und unterlief die Hereingabe. Der Kapitän legte die Murmel quer zu M. Höbel, der mühelos einlochte. 

In der 62. Minute legte sich N. Kiefaber nach tollem Zuspiel das Leder etwas zu weit vor, sodass der Torwart klären konnte. Im Gegenzug hielt J. Even mit einer Superparade das Unentschieden fest. Auch einen gefährlichen Kopfstoß kurz darauf parierte er ausgezeichnet.

Am Schluss stand ein gerechtes Unentschieden und der VfB konnte sich über einen nicht unbedingt erwarteten Punkt freuen.


Enttäuschende Partie

FV Kusel - VfB Reichenbach II 5:2

Schon von Beginn der Partie an war unsere Mannschaft nicht richtig wach. Bereits in der 3. Spielminute wurde unsere Abwehr durch einen langen Ball überspielt und Moritz Bernd schob problemlos zum 1:0 ein. Man hatte den Anschein, dass der VfB durch den Gegentreffer wach wurde. So glich Timo Luber die Partie in der 7. Spielminute wieder aus. Im weiteren Spielverlauf merkte man, dass es bei der Mannschaft des VfB nicht so richtig läuft. Die Kuseler vergaben mehrere Chancen, bis sie dann in der 20. Minute auf 2:1 (Kenneth Frey) und in der 38. Minute auf 3:1 (Marcel Haessel) erhöhen konnten. Kurz vor der Pause traf Timo Luber dann für den VfB zum 3:2 Anschlusstreffer. 

Die Hoffnung war da, dass Trainer Oli Gies die Mannschaft in der Pause noch einmal motivieren kann und sie das Spiel drehen wird.

Diese Hoffnung verpuffte jedoch ganz schnell, als der VfB in der 55. Spielminute das 4:2 durch Jonas Bluegel fing. Die Partie plätscherte dann vor sich hin. Gegen Ende des Spiels konnte der VfB noch ein paar einzelne Akzente nach vorne setzen, welche aber meistens noch weit vom Torerfolg entfernt waren. In der letzten Minute der Partie versetzte Kenneth Frey der sowieso schon am Boden liegenden VfB-Truppe den 5:2 Todesstoß.

Obwohl man im Vorfeld dieser Partie dachte man könnte etwas zählbares mitnehmen, fuhr man nach einer sehr schwachen Leistung mit leerem Gepäck nach Hause.

Bitteres Pokalaus nach Elfer-Krimi

TSG Wolfstein-Roßbach II - VfB Reichenbach II 8:6 n.E.

Ein verrücktes und spannendes Kreispokalspiel fand zwischen den zweiten Mannschaften aus Wolfstein und Reichenbach statt. Es begann für den VfB gedichtmäßig. Es waren noch keine 60 Sekunden gespielt, als Emre Yücel das Leder zurück zu seinem Kapitän Guisepe Scavuzzo legte, der den Ball vor die Kiste flankte. Luca Antonio Tripaldi war zur Stelle und köpfte das 0:1. Doch die Freude über die Führung währte nur kurz. In der Vorwärtsbewegung verlor der VfB den Ball. Die TSG schaltete schnell und Marcel Kolb lupfte die Pille zum Ausgleich über Torwart Johannes Closset (9.). Dann hatte der Gast Glück, als nach einem zu kurzen Rückpass Nils Neu sich das Leder stibitzte, aber am leeren Tor vorbeischoss. Nach etwas mehr als einer Viertelstunde rettete im Anschluss an eine Ecke Olli Rumpf auf der Torlinie. In der 25. Minute legten die Einheimischen durch Nils Neu vor. Fünf Minuten vor der Pause glich Jannik Löber nach einer Savuzzo Ecke mit der Schulter aus.

Es war die TSG, die in der 53. Minute wieder in Front ging. Nach einer Ecke schaute ein VfB Verteidiger zu, wie Patrick Mathias am 2. Pfosten hochstieg und einköpfte. Doch schon vom Anspiel weg egalisierte unser Team. Ein kluger Pass von Michael Schumacher in die Schnittstelle der Abwehr erreichte Dominic Larkins, der erfolgreich war. Nach dem 3:3 stand dem VfB Fortuna zur Seite, als ein einheimischer Kopfball nur an die Latte klatschte und den Nachschuss J. Closset prima entschärfte (68.). Dafür hatte die Gies Truppe zwei Minuten später Pech. Denn Jannik Löber lenkte eine Flanke unglücklich mit dem Kopf derart ab, dass sie sich über J. Closset, der in Erwartung derselben schon aus dem Tor geeilt war, in den Kasten senkte. In der 83. Minute hätten die Platzherren alles klar machen können, aber M. Kolb traf frei vor dem VfB Schlussmann lediglich den Pfosten. In der Nachspielzeit (90. + 4.) erhielt der VfB noch einen Freistoß zugesprochen. Alle selbst J. Closset waren im TSG Strafraum versammelt nur G. Scavuzzo nicht. Dieser servierte den Freistoß und Nils Hahnenberger stocherte die Kugel aus dem Getümmel zum 4:4 über die Linie.

In der Verlängerung nutzte D. Larkins eine kurzzeitige Verwirrung auf dem Platz gedankenschnell aus und schlenzte das Leder zum 3:4 in die Maschen (103.) Eine Minute später verpasste es die TSG mit einem Foulelfmeter auszugleichen. Dies gelang ihnen durch Jerrit Braun in der 107. Minute. Erneut war ein individueller Fehler der Gäste vorausgegangen. 

Im Elfmeterschießen zeigten sich die Einheimischen treffsicherer und entschieden die Partie mit 8:6 für sich.

Auftaktsieg in letzter Minute

VfB Reichenbach I - TuS Hoppstädten 3:2

Die von Trainer Frank Weber neu formierte VfB Truppe zeigte zum Auftakt in die ‚Coronarunde’ eine ambitionierte und disziplinierte Partie. Sie versuchte zunächst den Ball in den eigenen Reihen zu halten, um dann, wenn sich die Möglichkeit ergab, über ihre schnellen Außen vor die Hütte des Gegners zu gelangen. 

In der 8. Minute hatte Marvin Höbel nach exzellenter Vorbereitung von Andy Bahr die erste Großchance. Der Ball trudelte jedoch am Torpfosten vorbei. Kurz darauf spielte der TuS das Leder in die Schnittstelle der Viererabwehrkette der Platzherren. Tim Fuder rettete in höchster Not. In Minute 18 wurde M. Höbel auf Rechtsaußen vorzüglich angespielt. Der Flügelstürmer passte quer vors Tor und Valter Almeida netzte zum 1:0 ein. Zwei Minuten nach der Führung zeigte Schiri Marcel Laque in der Folge eines vermeintlichen Fouls auf den Punkt. Nico Schulz ließ dem guten VfB Keeper Jannik Even keine Abwehrchance. Fünf Minuten später war M. Höbel in den Strafraum der Gäste eingedrungen und kam zu Fall. Dieses Mal, zum Unmut der Einheimischen, verzichtete der ansonsten gut leitende Referee auf einen Elfmeterpfiff und ließ weiterlaufen. Aus dieser Aktion entwickelte sich ein Konter der Hoppstädter, den N. Schulz erfolgreich abschloss. Trotzdem blieb unser Team cool und bestimmte weitestgehend das Geschehen. Nach knapp einer halben Stunde streifte ein Distanzschuss von V. Almeida die Latte. Kurz darauf passte Sebastian Brenner nach einem gelungenen Spielzug das Leder superb zu A. Bahr. Freistehend traf der VfB Kapitän die Murmel nicht richtig und der Ball landete am Pfosten. In der 38. Minute war es S. Brenner nicht vergönnt einen Fernschuss im gegnerischen Tor unterzubringen. Wenige Minuten danach ein Adrenalinstoß für unseren Schlussmann, als er einen Aufsetzer nicht festhalten konnte. Doch es gelang ihm seinen kleinen Patzer selbst auszumerzen. Kurz vor dem Pausenpfiff hatte der VfB noch einmal mehr die Möglichkeit zum Ausgleich. Nico Kiefaber war auf außen durch und flankte vors Tor. M. Höbel verpasste das Leder nur um Zentimeter. 

Im zweiten Abschnitt das gleiche Bild. Die Weber Elf kombinierte und kam zu Torchancen, aber der Ball wollte partout nicht über die Torlinie. So trat ein Gästeabwehrspieler das Leder in der 56. Minute von derselben. Auch die nächste Torgelegenheit wurde ausgelassen. Nach einem klasse Anspiel von V. Almeida zielte M. Höbel am Tor vorbei. Erst in der 76. Minute belohnte sich der VfB für seinen engagierten Auftritt. Jakob Ben Soles bediente A. Bahr, der maßgenau zu V. Almeida passte. Reichenbachs Mittelstürmer tunnelte den TuS Torsteher zum 2:2. Fünf Minuten vor dem Ende setzte der VfB sogar noch eins drauf. Nach einer Ecke von J.B.Soles war es N. Kiefaber, der mit dem Kopf den mehr als verdienten Treffer zum 3:2 Heimsieg erzielte.


Es reichte nicht ganz bis über die Ziellinie

VfB Reichenbach II - SG Hüffler/Wahnwegen 2:2

Zum Saisonauftakt hatte Trainer Olli Gies große Probleme eine A-Klasse taugliche Elf aufs Feld zu schicken. Zum Glück war Marcel Heidenreich aus dem Schwabenland angereist und das Stürmerphänomen war maßgeblich am Punktgewinn unserer Zweiten beteiligt. 

In der ersten halben Stunde lief beim VfB wenig zusammen. Kaum Anspielstationen, kaum Bewegung, viele Fehlpässe, schlechtes Zweikampfverhalten. 

Hüffler hatte mehr vom Spiel und kam zu einigen Torgelegenheiten. Brenzlig für die Platzherren wurde es erstmals in der 17. Minute. Der junge Torhüter Lasse Schittek, der seine Sache ausgezeichnet machte, war ausgespielt. Der Schütze traf aber nur Abwehrspieler Jannik Löber. Nach dem sich anschließenden Eckstoß rettete Oliver Rumpf auf der Linie und den Abpraller setzte ein Hüfflerer aus kurzer Distanz an den Pfosten. Gefahr drohte erneut, als ein Kopfball im Anschluss an eine Ecke knapp über den Querbalken strich. Erst in der 25. Minute kam der VfB gefährlich vors Gästegehäuse. Guiseppe Scavuzzo hatte geflankt und M. Heidenreich zimmerte den Ball von der Strafraumgrenze aufs Tor. Mit den Fingerspitzen lenkte der Torhüter das Geschoss über die Latte. Zehn Minuten später passte Felix Blum, der eine ausgezeichnete Darbietung bot, das Leder hervorragend zu M. Heidenreich. Dieser zielte mit seiner Direktabnahme knapp am Tor vorbei. Sekunden später scheiterte Timo Luber freistehend am Torsteher. In der Schlussminute war eine Ecke für den VfB fällig. Lothar Rheinheimer prognostizierte: ‚De Celli keppt ne nin’. Prophet ‚Lotti’ sollte recht behalten. T. Luber servierte die Ecke, M. Heidenreich stieg hoch und wuchtete das Leder mit dem Kopf unter die Latte. 

Zwei Minuten nach Wiederbeginn traf derselbe Spieler nur das Aluminium. In der 67. Minute zog der kurz zuvor eingewechselte Timo Groß nach innen und versenkte die Kugel zum Ausgleich im langen Eck. Zwei Minuten nach dem Ausgleich war der stark spielende G. Scavuzzo auf links durch und flankte. Und jetzt zeigte M. Heidenreich seine unnachahmliche Torjägerqualität. Er legte sich quer in die Luft und hämmerte das Leder direkt mit vollem Risiko an den Innenpfosten. 2:1! Kurz darauf hätte die Vorentscheidung fallen müssen. F. Blum steckte super für Johannes Klein durch, der loszog und quer auf T. Luber spielte. Dieser brachte das Kunststück fertig die Pille aus kürzester Distanz am Tor vorbeizuschießen. Die SG wäre mausetot gewesen. Doch in der Folge ließ dann die Konzentration unserer Mannschaft nach und in der 89. Minute gelang dem Gast noch der nicht unverdiente Ausgleich.


Lauffreunde mit tollen Ergebnissen beim 6-Stunden-Lauf in Rodenbach

Bei idealen Laufbedingungen machten sich die fünf Starter des VfB Reichenbach auf den vier Kilometer langen Rundweg durch das Rodenbacher Bruch. Ziel war es die sechs Stunden durchzulaufen und dann zu schauen, wie weit man gelaufen ist.

Auf der Basis eines umfassenden Hygienekonzeptes war das Teilnehmer-Limit auf 50 begrenzt. Insgesamt waren sechs Staffeln und 29 Einzelstarter angereist um sich im Wettkampf zu messen.

Es herrschte eine tolle Stimmung unter den Startern und ein sehr gut funktionierendes Hygienekonzept machte den ersten Wettkampf seit langem zu einem schönen Erlebnis. Unter den Läufern war ein sehr kameradschaftliches Verhältnis festzustellen. Den schnelleren Staffelläufern wurde Platz zum Überholen gemacht, diese bedankten sich dann und zollten gleichzeitig den Einzelstartern ihren Respekt.

Für den VfB machten sich Claudia Fischer, Yvonne Wagner und Markus Kather als Staffel auf den Weg. Sie schafften zusammen in den sechs Stunden 57,271 Kilometer und konnten sich über den dritten Platz auf dem Siegerpodest freuen. Steffi Wenz und Rainer Schanne liefen die sechs Stunden ohne Pause durch. Steffi schaffte sagenhafte 52,604 Kilometer, was den zweiten Platz in der Altersklasse bedeutete und Rainer konnte in der erlaubten Zeit noch eine Runde weiter laufen und erreichet mit 54,604 Km den ersten Platz in der Altersklasse.

Glückwunsch und Respekt an alle Läufer zu diesen Leistungen.


Gerade so eine Runde weiter

SV Kottweiler-Schwanden II - VfB Reichenbach II 1:2

Kein Zweikampfverhalten, keine Präsenz, Freistöße wie Schulmädchen. Das war die Halbzeitanalyse von Reichenbachs Trainer. In der Tat sah es so aus, als wolle unsere Zweite ohne großen Aufwand in die zweite Pokalrunde einziehen. Doch da versuchte unsere Mannschaft die Rechnung ohne den Wirt zu machen. Denn die junge, emsige Kottweiler Truppe machte dem VfB das Leben schwer. Mit einer geschickten Körpertäuschung hebelte Lukas Scherne die Gästeabwehr in der 5. Minute aus und brachte den Außenseiter mit 1:0 in Führung. Eine Viertelstunde später hatte der SV sogar die Möglichkeit auf 2:0 davonzuziehen. Aber der Schuss von L. Scherne flog knapp am Tor vorbei. Nach einer halben Stunde schlug Max Brenner einen Diagonalpass genau auf den Fuß von Dominic Larkins. Dessen Hereingabe lenkte Timo Luber mit der Hacke weiter und Nils Hahnenberger nagelte den Ball aus kurzer Distanz zum Ausgleich unter die Latte. In der 43. Minute zog M. Brenner wie Robben zu seinen besten Zeiten nach innen und schoss zur Führung ins lange Eck. Kurz darauf verpasste D. Larkins freistehend die Möglichgeit zum 3:1. Mit dem Pausenpfiff handelte sich ein VfB Akteur durch eine saublöde Aktion eine rote Karte ein.

Mit zehn Mann versuchte Reichenbach im zweiten Abschnitt den Ball in den eigenen Reihen zu halten und so das Spiel zu kontrollieren. Dies gelang auch über weite Strecken. Dennoch kam Kottweiler durch einen Patzer des VfB Keepers zu einer 100%igen Chance. Der Schlussmann vertändelte in der 76. Minute das Leder gegen einen SV Angreifer, der anschließend das freie Tor vor sich hatte, jedoch zum Glück für die Gäste nur den Pfosten traf. Beide Mannschaften hatten danach noch je eine Torchance, die sie allerdings nicht verwerten konnten. Es blieb beim etwas glücklichen Reichenbacher Sieg.


Enttäuschung im Pokal

SV Nanz-Dietschweiler - VfB Reichenbach I 5:0 

Wie im Jahr zuvor ereilte auch in diesem Jahr den VfB in Nanz-Dietschweiler das vorzeitige Pokalaus. Im Gegensatz zum sehr guten Auftritt beim Qualifikationsspiel zum Verbandspokal in Weilerbach, machte sich nach der Darbietung in Nanz-Dietschweiler Ernüchterung breit. Auch wenn Frank Weber zu Anfang auf Stammkräfte wie Sebastian Brenner, Nico Kiefaber oder Daniel Föckler verzichtet hatte, hätte man sich auf Seiten des VfB doch wenigstens eine etwas engagiertere Vorstellung gewünscht. Als Betrachter hatte man nicht das Gefühl, dass die Mannschaft unbedingt eine Runde weiterkommen wollte. Die VfB Akteure standen zu weit von ihren Gegenspielern weg, sodass sie keine Chance hatten einen Zweikampf zu führen. Der Gastgeber war eifriger und aggressiver. Sie  setzten den VfB früh unter Druck und zwangen ihn zu Fehlern. 

Beim Versuch eines Spielaufbaus passte ein VfB Spieler nach einer Viertelstunde im eigenen Strafraum das Leder Eduard Deschtschenja in die Füße dieser nahm das Geschenk dankend an und schloss zum 1:0 ab. Verhinderte der junge Keeper Lasse Schittek in der 21. Minute mit einer Superparade ein weiteres Gegentor war er 60 Sekunden später jedoch am 2:0 machtlos. Mit einer Körpertäuschung hatte Paul Kopp die Abwehr ins Leere laufen lassen und hatte den Ball im Fallen ins lange Eck geschossen. Zwei Minuten danach erreichte ein Steilpass Maximilian Schmöger, der schneller war als die Gästeabwehr und zum 3:0 einlochte. Nach etwas mehr als einer halben Stunde zeichnete sich L. Schittek erneut mit einer glänzenden Rettungstat aus. Den daraus resultierenden Eckstoß nutzte David Balsitis freistehend per Kopf zum 4:0 Halbzeitstand. 

In der Halbzeit brachte Trainer Frank Weber frische Kräfte. Der Landesligist konnte die Partie nun offener gestalten, ohne jedoch zu überzeugen. In der 54. Minute strebte N. Kiefaber alleine aufs Tor zu, konnte aber Torwart Joshua Purket nicht überwinden. Auf der Gegenseite rettete nach einem Ballverlust im Mittelfeld der gut disponierte Andy Lindemann mit der Fußspitze. Er übernahm den Job von Lasse Schittek, der bei seinem Debut in der Ersten zu überzeugen wusste. Eine Freistoßgranate von S. Brenner  verfehlte nur knapp ihr Ziel. Nach 73 Minuten tauchte Johannes Klein in den Strafraum ein und wurde von den Beinen geholt. Den fälligen Strafstoß, getreten von A. Bahr, parierte der zuverlässige SV Schlussmann J. Purket. Im Gegenzug klärte A. Lindemann vor einem SV Angreifer. In der 78. Minute passte N. Kiefaber das Leder von der Grundlinie zurück. Kapitän A. Bahr nahm den Ball direkt, zielte jedoch übers Tor. Zehn Minute vor dem Ende machten die Einheimischen den Sack endgültig zu. Eine Rechtsflanke segelte durch den gesamten Strafraum. Am zweiten Pfosten stand Jonas Fehrentz und markierte das 5:0. Eine Chance hatte der VfB noch. Jedoch scheiterte N. Kiefaber wieder an Nanz-Dietschweilers Torwart.


Schwungvoller Start in die neue Pokalrunde

FV Weilerbach - VfB Reichenbach I 2:6

Allemal besser als Training war dieses Spiel zur Qualifikation zum Verbandspokal. Die Mannen von Trainer Frank Weber gingen diese Partie mit dem gebotenen Ernst und der erforderlichen Disziplin an. Dass der Sieg so deutlich ausfiel, konnte man nach dem Testspiel in Freisen nicht erwarten. Dort stellte der VfB wie gegen Weilerbach zwar das technisch bessere Team, ließ aber viele Chancen liegen. Im Gastspiel beim Bezirksligisten gesellte sich zur spielerischen Überlegenheit nun auch die zum Sieg nötige Effektivität. 

Im ersten Durchgang gab es kaum Kritikpunkte. Reichenbach machte die Räume eng und ließ Weilerbach nicht zur Entfaltung kommen. Die Spieler zeigten hohe Laufbereitschaft und waren ballsicher. Der VfB baute das Spiel klug von hinten heraus auf, hielt das Runde zunächst in den eigenen Reihen, um dann plötzlich mit einem öffnenden Pass auf seine schnellen Außenstürmer Nico Kiefaber und Marvin Höbel für Gefahr vor der Weilerbacher Hütte zu sorgen. Beispielhaft war die 11.Minute. Der überragende Kapitän Andy Bahr schickte mit einem super Diagonalpass N. Kiefaber auf die Reise. Reichenbachs Flügelmann, der einen Sahnetag erwischt hatte, nahm das Leder direkt aus der Luft und versenkte den Ball zum 1:0 im FV Kasten. Derselbe Akteur düpierte drei Minuten später Weilerbachs Torsteher. Fast von der Außenlinie bugsierte er das Leder über Kai Altvater ins Tordreieck. In der 18. Minute landete die Kugel nach einem Eckstoß vor den Füßen von A. Bahr. Der VfB Spielführer visierte das linke untere Torwarteck an, zog mit links flach ab und traf zum 3:0. Innerhalb von acht Minuten hatte unsere Truppe dem Gegner den Zahn gezogen. Es folgten weitere VfB Chancen. Einen Freistoß von Daniel Föckler köpfte ein FV Akteur von der Torlinie. Einige Minuten später legte Marvin Höbel nach einem Flankenlauf den Ball von der Grundlinie zurück. N. Kiefaber zielte knapp vorbei. In der 41. Minute war es dann wieder so weit. D. Föckler hatte Regisseur A. Bahr angespielt, der das Leder direkt quer legte. N. Kiefaber war frei und platzierte die Kugel im Eck. Mit dem Pausenpfiff gelang unserer Ersten noch das fünfte Tor. Ausgangspunkt des Angriffs war wiederum A. Bahr. Mit einem genialen Pass in die Tiefe setzte er N. Kiefaber ein. Dessen Querpass veredelte Valter Almeida eiskalt. 

Mit dem beruhigenden Fünf-Tore-Vorsprung im Rücken agierte der VfB im zweiten Abschnitt nicht mehr so konzentriert und konsequent wie in der ersten Hälfte. Dennoch hatte die VfB Elf auch in Halbzeit zwei die erste Großchance. Neuzugang Sebastian Brenner spielte auf rechts M. Höbel an, der den Ball direkt vors Tor brachte. N. Kiefaber traf aus fünf Metern nur das Aluminium. Nach gut einer Stunde gelang Jonas Brotzeit mit einem Schuss in den Winkel das 1:5. Die Antwort des VfB folgte sieben Minuten später. Nach einer Ecke von Jakob Ben Soles stieg V. Almeida hoch und machte per Kopf das halbe Dutzend voll. Eine Kopfballabwehr eines Reichenbacher Verteidigers landete bei Nico Hammel, der mit seinem Tor noch Ergebniskosmetik betrieb. Mit einer Direktabnahme im Anschluss an eine Soles Flanke stzte M. Höbel kurz vor dem Abpfiff das Leder auf die Querlatte. 

Verdient zog der VfB mit diesem überzeugenden Sieg in die erste Runde des Verbandspokals ein. Dort trifft die Mannschaft auf den SV Nanz-Dietschweiler, gegen den man letztes Jahr in der 2. Runde die Segel streichen musste.